Lifestyle

Hoch hinaus Teil 1 – Abenteuer Harz

Meine Teenager-Zeit habe ich im Harz verbracht, bis ich es nicht mehr abwarten konnte, mit 18 meine Koffer Richtung Hamburg zu packen. Die Tage und Wochenenden verbrachte man damals in der städtischen Eisdiele, in der Kneipe mit dem verhängnisvollen Namen „Harmonie“ und in meiner wilden Hippie-Möchte-Gern-Zeit im Stadtpark. Eintönig, spießig und dörflich empfand ich das kleine Städtchen am Fuße des Harzes.

Heute, mit Anfang 30 (bis zur Mitte dauert es noch ein Jahr), sehe ich es mit den Augen einer abenteuerlichen Mutter, die die Bergbahn, den Baumwipfelpfad, den Märchenwald oder die Schlittschuhbahn als aufregend empfindet. Es sind wohl die leuchtenden Augen, die roten Wängchen und die hibbeligen Bewegungen meiner Kinder, die die Harzer Luft mit seinen Attraktionen erleben und somit meine Sicht verändert haben.

Ja, der Harz bietet eine Menge Abenteuer und ich genieße ihn nun mit viel Abstand  zwischen den Jahren wieder neu zu entdecken. Welch Potenzial hier noch weiterhin schlummert… Wenn ich nur an den Einzelhandel denke, der durch den Tourismus wieder belebt werden könnte… Es tut sich hier in dem idyllischen Örtchen eine Menge.

Als aufregendes Highlight in dieser Woche sind wir in die Seilbahn Richtung Burgberg gestiegen. Welch Wunder der unwissende Touri wohl oben ankommend auf dem Berg erwartet…?

Nun, einen gigantischen Ausblick über das liebevolle Bad Harzburg, den historischen Rundgang durch die Geschichte von Heinrich IV. und Otto IV. und ein entzückendes Hotel mit seiner hübschen Gastronomie – der es allerdings noch an kinderfreundlichem Service fehlt. (Outtakes siehe unten).

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Apropos Kinderfreundlichkeit – einen Spielplatz oder Ähnliches gibt es leider nicht. Naturschutz hin oder her, wenn Familien mit Kindern den weiten Weg nach oben aufnehmen, ob zu Fuß oder mit der Bahn, sollte zumindest eine kleine Attraktion auch auf die Kinder warten – da reichen leider alte Ruinen der Kleinen Harzburg, die zum Hinfallen einladen, nicht aus.

Im Großen und Ganzen bereitet schon die Fahrt mit der Seilbahn ein Erlebnis für Stadtkinder. Und die erfrischende Luft auf dem 483 m hohen Berg mit seiner Historie sind absolut empfehlenswert!

Outtakes Service: Nun, ich bin kein Freund herrschender Art über meine Kinder. Wenn mein Sohn seiner Kreativität mit Salz und Zucker freien Lauf lässt, und ich abwägen muss, zwischen einem Schreikonzert oder ein bißchen (bißchen mehr) Gewürzberg auf dem Tisch, entscheide ich mich solidarisch im Sinne der anderen Gäste für das zweite. Mit Lebensmitteln spielt Kind nicht? Ach, nicht diese alberne Diskussion bei einem 2jährigen.

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Canossasäule

 

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