Lifestyle

Unser grauer Hamburger Sonntag. Als Kind musst du nur penetrant sein… 

… und schon verwandelte sich unsere Küche in einen Tischtennisplatz.

Um ein wenig Farbe ins graue Hamburg zu bringen, beginnt mein Sonntag erst einmal mit viel Sport – am liebsten mit richtigem Auspowern.

Meine Sportfreundin berichtete von Strong by Zumba, das erst einmal wie rhythmische, starke Tanzeinlagen klingt. Alles was mit Choreographie zu tun hat, ist so gar nicht meins. Die Füße und den Kopf kann ich leider nicht in Einklang bringen, da hilft auch stundenlanges Training nichts. Ich habe es lange mit „normalen“ Zumba versucht.

Strong by Zumba verbindet Tae Bo-Elemente mit Cardiofit und zum Schluss wurde der Bauch noch mit gutem Training belohnt. Das Ganze dauerte eine Stunde, danach schmerzten dankbar die Oberschenkel und das Herz pumpte. Somit kam ein leichtes Sonnenlicht in den grauen Sonntag.

Mein Mann zauberte unser Mittagessen – Lachs, Spinat & Nudeln – die vielen Kohlenhydrate brachten uns in eine ziemlich lange Tiefschlafphase. Die Mühe bei diesem nassgrauen Tag in Hamburg unsere Körper nach draußen zu schwingen, fiel schwer. Aber die Vorstellung mit einem Matschekopf abends auf der Couch zu sitzen, befahl die Männermannschaft und mich in den Hamburger Stadtpark zu fahren.

Egal wie hässlich draußen das Wetter ist, der Stadtpark in Hamburg bietet neben den Spielplatzmöglichkeiten und Cafés jede Menge Sehenswertes. Fragt nicht, was dieser Typ mit seinem Karohemd dort machte, aber es amüsierte mich.

Wenige Schritte weitere war dieser Strauch, der mit den alten Schnullern behängt war, ein Amüsement.

Allerdings nicht für meinen kleinen Sohn, der vehement aus seiner Karre wollte, um sich die Schnuller zu holen. Und nun erklärt einem 2jährigen, dass diese Schnuller nicht für ihn bestimmt sind…

Während wir versucht waren, die Stadtwaldluft in unser Gehirn einzuatmen, war unser großer Sohn penetrant damit beschäftigt, mit uns im Garten heute noch Tischtennis zu spielen. Bei Nässe und Kälte hatten wir natürlich keine Lust und die Argumentation, dass der Rasen darunter leiden würde, zog ebenfalls nicht. Er penetrierte den ganzen langen Tag, sodass er nun auf eine andere glorreiche Idee kam: Unsere Küche in einen Tischtennisplatz zu verwandeln. Unsere Nerven lagen blank und wie traumatisiert von seiner Penetration burksierten wir  unsere Sache, mal wieder, aus unserer Küche.

Der Spaß war groß – die Idee ebenfalls, nächstes Wochenende die Draußentischtennisplatte in das Kinderzimmer zu hieven. Ich bin gespannt, ob der Plan aufgeht.

Ich dagegen hoffe, dass mein Plan aufgeht, dass die Kinder heute rechtzeitig schlafen, um das Wochenende mit meinem Mann ausklingen zu lassen.

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