Mein 2 Minuten-Kleid mit Folgen – Mut zur Weiblichkeit…?

Wir Frauen und das Selbstbild…

Ich gehöre zu den pragmatischen Shoppertypen mit Kleinkindfaktor: Rein in den Laden und schnell wieder raus, bitte ohne aufzufallen, weil das Kleinkind schon beim Anblick des Stores in einen Schreianfall verfällt.

Somit laufe ich mit großen, so gut es geht, Schritten durch den Laden, fokussiere alle Kleidungsstücke und entdecke, doch leider immer ziemlich schnell, etwas Hübsches.

Umkleidekabine mit einem 2jährigen, der gerade hysterisch die nächst höhere Oktave erklimmt – nein Danke. Also kaufen, in der Hoffnung, es passt…

Streifen… Da war doch was…. In meiner ersten Schwangerschaft trug ich einen Streifenpullover und mein charmanter Kollege stellte heiter fest, dass Streifen dick machen würden. Ich lass es an dieser Stelle unkommentiert. Aber Negatives verdränge ich, zum Glück. Also kaufte ich dieses Kleid.

Und stellte dann im Anblick des Spiegels fest – Mut zur Weiblichkeit? Mein Mann fand es „geil“. Nun ist die Frage, ob sein Testosteron zum Wochenende hin verrückt spielt oder ob er es wirklich „geil“ findet. Nichts ist ja peinlicher als Mariah Carey-presswurstmäßig durch die Gegend zu laufen und sich dabei „geil“ zu fühlen.

Also ließ ich von diesem Kleid und mir noch weitere Fotos machen und schickte es einer weiblichen Kritikerin. Meiner Mutter! Und was werde ich tun? Richtig – ich tausche es um. 😉

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