Blogger-Event – eine Reise nach Hannover mit einigen Hürden

Vorab ist wieder ganz eindeutig festzuhalten: Dieser Artikel ist keine Werbung und kein Sponsoring.

Der Gedankenkessel pufft derzeit – das liegt daran, dass mich momentan andere Themen mehr beschäftigen und die Liebe zu den Worten beruflich eingesetzt wird.  Nun aber gebe ich dem Kessel ein wenig Feuer, damit er wieder ordentlich kochen kann:

Ein bisschen Salz, das den Kessel zum Kochen bringt

Am Samstag war ich allein unterwegs – alleine im Zug in Richtung Hannover. Ich bin gern allein unterwegs, um neue Dinge zu erkunden und dass mein Mann mit den Jungs zu Hause bleibt, liegt dann wieder daran, dass es Themen sind, die nicht unbedingt die männliche Spezi betreffen. Somit lautet das Antonym für Fussballstadion? Richtig: Shopping (-Mall).

Alleine unterwegs zu sein, bedeutet auch für mich : „Komme ich auch wirklich da an , wo ich hin möchte?“ Denn der ÖPNV und ich werden wohl nie gute Freunde, so landete ich schon an verschiedenen Örtlichkeiten, die so nicht vorgesehen waren.

Der Feind – der ÖPNV

Der ersten Herausforderung stellte ich mich mit dem elektronischen Automatik-Auto meines Mannes, nachdem ich beim ersten Fahrversuch sämtliche Elektronik zum Stehen brachte und sich hinter mir durch meine Schneckengeschwindigkeit eine Autoschlange bildete – immer die Angst im Nacken, abrupt bremsen zu müssen. Als ich dann doch sicher auf dem P & R ankam, um nur noch in die S-Bahn zu hüpfen, war der Feind sichtbar vor meinem Auge: S-Bahn-Sperrung – Schienenersatzverkehr.

Somit lief ich zum ZOB, sprang in den Bus, der die Aufschrift ,,Zur nächsten S-Bahn-Station“ trug und freute mich, doch noch alles rechtzeitig zu schaffen. Bis ja, bis ich merkte, dass ich in keinem Schienenersatzbus saß, sondern in dem täglichen, der in jede Walachei fährt und jede Bushaltestelle mitnimmt. Mit leicht panischem Gesicht mit Blick zur Uhr, stellte ich fest, dass ich im Leben nie rechtzeitig zum Zug kommen würde. Zumal das größere Problem darin bestand, dass ich Zugbindung hatte.

Wer ist Schuld? – Mein Mann!

Meinen Mann bombardierte ich mit unzähligen vorwurfsvollen SMS, zumal er sich schon im Vorfeld darüber lustig machte, ob ich überhaupt in Hannover ankommen würde und warum ich denn überhaupt so früh losführe  – 2 Stunden vor Zugabfahrt. Und man gut, dass ich es tat! Also jammerte ich per SMS, sprang aus dem Bus und forderte ihn auf, mich bei Sturm und Regen an der nächsten Bushaltestelle abzuholen. Mit den Kindern im Schlepptau fuhren wir zur nächsten S-Bahn, die zum Hauptbahnhof fuhr, um letztendlich festzustellen, dass der Bus ebenfalls gleichzeitig mit uns ankam. So what.

Nach dem Adrenalinschock stand ich pünktlich am Bahngleis.

Hallo Hannover! 

Hamburg trage ich immer in meinem Herzen oder an meiner Schulter

Mir blieb nicht viel Zeit, bis das Blogger-Event stattfand und somit huschte ich schnell zum Event-Ort. Mein erster Eindruck war, als ich herzlich empfangen wurde: ‚Hui, ist das schön!‘ So liebevoll war die Tafel mit wunderschönen Blumenbuketts dekoriert und eine faszinierte mich von Anfang an: Monde des Fleurs. „Hat etwas von  ` Der kleine Prinz` “ – so mein Instagram-Account Alltagsgeschichten.

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An vielen leckeren Köstlichkeiten wurde auch nicht gespart und so zierten das Buffett Donuts, Smoothies und verschiedene Quarks mit leckeren, unwiderstehlichen Topics.

Nachdem alle Bloggerinnen eingetrudelt waren, gab es eine kleine Vorstellungsrunde und schon waren wir im Paradies. „Das wird anstrengend, aber es wird sehr viel Spaß machen“, sinnierte die Organisatorin Sandra vom Fashion-Blog Majoli. Und als ich auf mein Kärtchen schaute, wusste ich , wovon sie sprach – ein strammer Zeitplan mit 8 Shops, die uns inspirieren wollten.

Mädels unter sich  – Klassenfahrtresümee und trotzdem gesiezt 

Und so tigerten wir Mädels los und das löste ein Gefühl von Klassenfahrt in mir aus – dabei spielte das Alter in dem Moment keine Rolle. Zwischen einigen der Mädels und mir lagen teilweise 12 Jahre. Aber, und das freute mich sehr, es waren auch Mädels über 30 dabei. Somit fühlte ich mich nicht ganz so alt, obwohl ich am Anfang gesiezt wurde. Ich hoffe, es lag nicht an meinem spießigen, klassischen Outfit – ich habe nicht weiter nachgefragt.

Surferboy – wo bist du?

Der erste Store war Hollister und ich schwöre, ich war das zweite Mal in diesem Laden. Das eine Mal rein beruflicher Natur und gleich wieder rückwärts wieder raus – mir fehlte die Taschenlampe und nun Sightseeing beim Blogger-Event. Was mir gleich auffiel, waren die fehlenden Waschbrettsurfer-Boys, obwohl der Store-Manager sicherlich einmal einer war… Und als er dann neben den neuen Kollektionen nun auch noch eine Sonnenbrille live demonstrierte, ging ein Raunen durch die Mädelsrunde. Ich ließ mich von den jungen Styles informieren und wollte sicherheitshalber doch noch einmal nachfragen, um welche Zielgruppe es sich handelte, und als mir das Alter „bis 18“ mitgeteilt wurde, fühlte ich mich als Omi und meine Konzentration war leicht geschmolzen. Aber dennoch wurde uns ein krönender Abschluss mit einer kleinen Live-Modenschau  exklusiv präsentiert , der  auf mich absolut sympathisch und authentisch wirkte. Und sicherlich sehen wir uns wieder Hollister, mit einem meiner Söhne… Dauert nicht mehr lange.

Im nächsten Geschäft war ich in meinem Element: Steiff – uns wurden die niedlichen und wunderschönen Kinderkollektionen und natürlich Kuscheltiere gezeigt. Und als die Store-Managerin uns die Kollektion „Happy Farm“, insbesondere die Kuh, präsentierte, wurden wir alle noch einmal zum Kind. Wir Mädels so : „Ohhh , ist die niedlich….“ und der männliche Kameramann stellte spartanisch fest: „Sieht aus wie ein Schwein .“ Was soll ich sagen….. Ich als Jungsmutter inkl. Katermutti kenne solche Kommentare…  Mir imponierten allerdings die Bio-Kuscheltiere, die vor allem für Babys- und Kleinkinder geeignet sind.  Sammelsuriumliebhaber werden aber auch hier glücklich: Es gibt extra „Kuscheltiere“ nur für diese Zielgruppe.

Nicht spritzen, sondern cremen ist die Devise

Mein Highlight des Tages war Douglas. Ich bin eine von der schnellen Sorte. Make-Up, Kajal und Wimperntusche…. Für meine Falten an der Stirn hab ich mir extra einen Pony schneiden lassen, weil Masken meistens kleben und schwer abzuziehen sind und Falten nicht reduziert werden können. ABER: Der Faltenroller von Biotulin hat es mir angetan und kommt demnächst in mein Warenkörbchen. Aber was ich derzeit teste und was mich ebenfalls sehr begeistert, ist die Masken-Kollektion von GlamGlow für Gesicht und Lippen! Hello sexy? Auf jeden Fall! Vor allem die äußert sympathische und kompetente GlamGlow-Expertin Olga G., die uns auf eine Reise der kalifornischen Schönheiten mitnahm.

„Nicht spritzen, sondern cremen ist die Devise“ – die Einleitung fand ich klasse und so stellte uns die nächste Beauty-Expertin von Douglas die Schönheitspflege von Hej Organic vor. Hej Organic teste ich derzeit auch; es ist ein veganes Naturprodukt, das sich gut auf meinem Gesicht anfühlt. Ich habe leider oft das Problem, dass Cremes und Gesichtswasser meine Haut noch mehr trocknen lassen und ich dann meine Babycreme von Bübchen nachtragen muss. Das ist hier nicht der Fall! Den Duft mag ich ebenfalls, ein dezenter Grapefruit-Duft umhüllt meine Haut.

Weiter ging es zu BRAX. Als ich BRAX auf unserer Liste sah, dachte ich nur :“Ohhh, wie altbacken….“ Ja, ja, die Vorurteile und so und daher war ich überrascht, als uns die neue Mode für die jüngere Zielgruppe vorgestellt wurde. Stilvolle Mode! Wirklich. Mir hat dieses eine gestreifte Kleid keine Ruhe gelassen.  Das Preissegment eher etwas gehoben, aber durchaus vertretbar, der Stoff fühlt sich hochwertig an.

DM zeigte Farbe

…War auch passend zu dem tristen und grauen Tag im März. Mich faszinierte die Farbtechnik, die man einfach auf das Haar sprüht. Color-Rista von L´Oreal hat viele tolle Farben, die Frau einfach auf´s Haar sprühen kann, auf den Markt gebracht. Angeblich mit Haltbarkeit von 2 Wochen. Gut, das weiß ich nicht, aber die Einfachheit, die wir vor Ort testen konnten, war überzeugend. Und die Mädels um mich herum waren ebenfalls fasziniert. Dass ich meine Haare nicht färbe und absolut Natur trage, ist eine andere Sache. Ich muss zum Glück nicht färben, denn meine Haarfarbe und meine Haare sind absolut meine Lieblingskörperteilchen. Aber für alle, die ihre Haare mit besonderen Farben als Accessoire-Begleiter tragen, wäre dieses Produkt probierfähig.

Die Geschwister des schönen, schlichten Designs – Sostrene Grene

Ach, was soll ich sagen. Ich liebe dieses Geschäft. Hier wird Frau glücklich und findet immer etwas! Und so war es auch . Wir wurden liebevoll empfangen und es gab eine kleine Stärkung, die uns in den Shopping-Wahn trieb. Jedes Element von den schwedischen Geschwistern steht für sich. Jede, aber auch wirklich jede Frau wird hier definitiv glücklich und sei es nur mit  einem Kerzenständer…

Challenge – und ich nehme das wörtlich! Ich werde zum  Tier.

Colloseum ist nicht mein Geschäft, aber darum geht es nicht. Wenn man mir sagt : „Du hast 20 Minuten Zeit, das perfekte Outfit zusammenzustellen“, packt mich der Ehrgeiz! Da kann ich nichts machen und kann mich auch nicht kontrollieren. Somit war ich mit der äußerst coolen und lustigen Youtuberin belovelyjo im Rausch der shoppingwütenden Frauen – im wahrsten Sinne des Wortes. Mein Kleidchen rutschte mir in Richtung Halskehle, meine Schweißperlen rutschen von Achsel in Richtung Bauch und mein Pony klebte nun als perfekter Teppich an meiner Stirn. Ich war im wahrsten Sinne des Wortes im Shopping-Wahn, ebenso wie meine Shopping-Queen-Erfahrene Partnerin.

Und hätte mich mein Mann so gesehen, er hätte mich für verrückt gehalten. Im Nachhinein ist mir das auch alles sehr unangenehm, zumal wir wirklich ein schönes Outfit mit vielen Accessoires zusammenstellten und dennoch nicht gewannen. Aber – es gibt immer einen peinlichen Moment! Nun dann. Es ging weiter in Richtung KIKO.

KIKO weiß, wie Frau nach Schwitzen aussehen muss

Was kann ich zu KIKO sagen? Wir konnten der Expertise einer Make-Up-Artistin folgen und sie lehrte uns, wie wir nach einer verschwitzen Challenge gleich wieder strahlend schön werden. Highlighter waren hier das Zauberwort. Das Ergebnis konnte sich allemal sehen lassen.

Mit bunten Luftballons von KIKO verabschiedeten wir uns von dem erfolgreichen und informativen Blogger-Event.

Was macht uns Frauen noch schöner? Und nun wird’s flach – Achtung…. Döner… (hahaha)

Ich schlenderte noch kurz durch die Mall und stellte die vielen Parallelen zu „meinem“ Center fest und weiß, wie sehr ich diese Atmosphäre seit über 12 Jahren liebe und immer lieben werde.

Und nach all den süßen Verlockungen folgte dann etwas Deftiges: Ein Döner mit Zugverspätung – bis ich abends am Bahnsteig in Hamburg wieder in die Arme meiner Jungs fiel.

Schnulze folgt immer zum Schluss

Ach, eine Jungsmutti ist etwas ganz Besonderes  – ich werde immer wie eine Königin empfangen, sei es nach 5 als auch nach 12 Stunden.

In diesem Sinne freue ich mich auf meine nächste Reise ohne meine Männer nach Dresden und auf ihren herzlichen Empfang.

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