Gedanken

Der Gedankenkessel köchelt. Über digitale Zukunft & schlechte Werbung & Gedankenmus.

Der unruhige Kopf mit seinen vielen Gedanken und Erwartungen schmiedet Käfige, in die wir uns selbst einsperren. Ein Satz mit so viel Substanz. Mehr braucht dieser Satz nicht, um zu wissen, was der Autor Frank Berzbach damit sagen will.

Gedanken sind der Anfang von Taten – verrückt wie sich doch manche Sätze irgendwie im Leben wiederfinden. Diesen Blog gibt es im stillen Kämmerlein schon eine ganze Weile, aus der Intension heraus, die Gedanken zu bündeln und in Sätze zu bilden.

Oft werde ich gefragt, wohin meine Reise digital geht. Um diese Frage zu beantworten braucht es eine Vision. Und die habe ich nicht. Eine kommerzielle Absicht habe ich ebenfalls nicht. Daher habe ich mir in letzter Zeit in der Tat Gedanken gemacht, was ich überhaupt bezwecken möchte und komme auf eine ganz profane Antwort: Kreative Impulse & Gedankenanstöße zu geben. Inspirieren und mich inspirieren lassen.

In einigen Gesprächen höre ich immer wieder, dass der kommerzielle Fokus gesetzt wird. Natürlich. Wie so vieles, das als Spaß und Hobby beginnt, soll irgendwann monetär umgewandelt und miteinander verbunden werden.

Aus der entfernten Perspektive beobachte ich und frage mich beim Durchscrollen der Feeds, was ist denn noch authentisch. Oder muss es gar nicht authentisch sein, sondern einfach nur unkreativ  in die Kamera gehalten werden? Wo bleibt das schöne Storytelling, um wirklich auf das Produkt und deren Mehrwert hinzuweisen? Ist es die ungenügende Antwort auf das schnelle, digitale Zeitalter?

Als ich eine Künstlerin vor einiger Zeit fragte, warum sie ihre Bilder nicht verkaufen möchte, war die direkte und schnelle Antwort: „Sobald ich gegen Bezahlung arbeiten würde, wäre ich in meiner Kreativität gehemmt.“

Um in seiner Kreativität nicht gehemmt zu werden, findet der erste Satz meines Blogposts erneut an Gewicht. Obwohl die Künstlerin nicht ganz unrecht hat. Dennoch, sollte sich mehr kreative Zeit genommen werden, um sich von der Masse an schlechter Werbung abzuheben.

So viel zu meinem köchelnden Gedankenkessel, zwischendurch. Apropos zwischendurch. Ich werde öfter gefragt, wann ich das „alles“ schaffe. Definieren wir „alles“: Zwei Kinder, eins klein, eins größer, einen Kater, einen Mann, einen Haushalt, einen Job und eben halt ein Hobby, für das ich mir immer wieder gern Zeit nehme.

In diesem Sinne, freue ich mich über Eure Zeit meines neuen Blogposts und gebt mir gern eure Gedanken dazu.

 

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Zeit findet sich immer. Auch auf dem Fußballplatz.

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